Buchankündigung: ALEX GARLAND – DIE KINEMATOGRAPHISCHE SINGULARITÄT

Robert Zion
ALEX GARLAND
Die kinematographische Singularität

Ca. 250 Seiten, zahlreiche Abbildungen

ÜBERSCHREITUNGEN

In der Forschung bezeichnet der Begriff der „Singularität“ den Moment, in dem die Künstliche Intelligenz (KI) vollständige, vom Menschen unabhängige Autonomie erlangt. Wie jede Singularität, so markiert auch diese eine jener Grenzen, die nur einmal überschritten werden können. Die Filme des britischen Schriftstellers Alex Garland (“The Beach”, 1996) erfassen die fünf großen Überschreitungen der Gegenwart: die technologische in das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (Ex Machina, 2015), die ökologische in das Zeitalter des Anthropozän (Annihilation, 2018), die wissenschaftlich-religiöse in das Zeitalter der Gottwerdung des Menschen (Devs, 2020), die anthropologische in das Zeitalter der Frau (Men, 2022) sowie die symbolisch-kulturelle in das Zeitalter nach dem Vereinigten in den Staaten von Amerika (Civil War, 2024).

EX UTOPIA/EX DYSTOPIA

Was geschieht mit unseren Wahrnehmungen und mit unserem Weltverständnis im „Danach“, auf der anderen Seite dieser Grenzen? Was geschieht gegenwärtig mit der Welt und wie verändert sich unser Bild von ihr? Wie verändern sich somit unsere Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft? In seiner Behandlung der fünf großen Singularitäten ist das Kino Alex Garlands selbst singulär, es eröffnet hierin einen faszinierenden ästhetischen Zugang als Vorschein des Kommenden, als reine Gegenwart jenseits gängiger Heilsversprechen und Apokalypsen sowie Ausdruck unseres Zeitalters des Unheimlichen.

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