WILLIAM CASTLE ODER DIE MACHT DER DUNKELHEIT erschienen

 

Robert Zion
WILLIAM CASTLE ODER DIE MACHT DER DUNKELHEIT
248 Seiten, mit 75 Filmfotos und Abbildungen
14,8 x 21 cm [Broschur]

ISBN: 9783890483191
Corian, 2000

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Rezensionen:

“Der 1966 geborene Filmjournalist Robert Zion – seit seiner unlängst erschienenen Biografie über Vincent Price (Belleville-Verlag) ausgewiesener Kenner des fantastischen Films – legt jetzt die erste Monografie über diesen virtuosen Filmvermarkter vor. Erfreulicherweise beschränkt er sich nicht auf Castles merkantile und marktstrategische Qualitäten, sondern lässt auch dessen Regietalent die gebührende Würdigung zuteil werden. (…) Dass Robert Zion die verblüffende Auflösung von ‘Mörderisch’ enthüllen muss, tut seinem ebenso informativen wie sorgfältig recherchierten Buch keinen Abbruch. Er stellt Castle auf eine Stufe mit ‘Kings of the Bs’ wie Jacques Tourneur, Edgar G. Ulmer und Joseph H. Lewis, dessen rastlose Arbeit für die Albtraumfabrik Hollywood angeblich ‘allein von Humor und Angst getrieben’ war. (…) Eine Ahnung von dieser Lust am Bangemachen vermittelt auch Zions Buch, das zudem durch Kenntnisreichtum und des Autors unverhohlener Liebe zur Sache gefällt” – Filmdienst, Januar 2001. [Rezension als PDF]

“Als Hollywood immer abstrusere und unnötige Verzweiflungsschritte unternahm, um mit Marktanteilen die Television zu überbieten, gelangen ihm mit Orson Welles und Joan Crawford einige der überzeugenden Beiträge zu großer, auch tragischer Hollywood-Geschichte. Von Hollywood Story bis zu The Night Walker oder House on the Haunted Hill hat er unverwechselbare Filme gedreht. Seine Naivität, auch eine gewisse Weltfremdheit und Schlichtheit waren nicht nur ‘Der Macht der Dunkelheit’ gewachsen, sondern auch der größeren und unbekannteren eines zu grellen und blendenden Lichts und der Verlockung, die Natur und frische Luft gegen das Kino zu mobilisieren… Wie dieser ‘fieberhaft tickende kleine Verstand’ (John Waters) dem Mammut seiner Begabung zu Hilfe kam und was die Angst ausmacht – dafür hat Stephen King einmal ein einziges Wort gefunden: ‘Allein’” – Ilse Aichinger über “Die Macht der Dunkelheit” in: Der Standard (Österreich), 7. April 2001. [Link zu Rezension]

“Daher kann der Enthusiasmus und Verve den alten Cahiers du cinéma-Kritikern, denen Robert Zion (…) auf erfrischende Weise Nahe kommt, zunächst einmal gar nicht hoch genug angerechnet werden” – Eskalierende Träume, November 2010. [Link zur Rezension]

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