Rhonda Fleming – Aschenputtel in Hollywood

Ca. 420 Seiten, Gebunden im Schutzumschlag
164 Abbildungen, davon 34 in Farbe
Filmografie, Diskografie, Quellennachweise, Index
€ [D] 34,99
ISBN: 978-3-75197-089-1
FRÜHJAHR 2021

Ihre Geschichte sei wie die Aschenputtels gewesen, wie sie es in späteren Jahren immer wieder betonte, wie jenes Märchen, das von der Vorwegnahme künftiger Möglichkeiten einer Frau handelt. In den 40er- und 50er-Jahren galt sie als eine der schönsten und beliebtesten Schauspielerinnen Hollywoods. Sie trug den Titel »Queen of Technicolor«, doch sie war noch viel mehr: Draufgängerin, Pin-up-Girl und Glamour Queen, Sängerin und ein Star in Las Vegas, ein Arbeitspferd und eine Philanthropin, eine Femme Noir, Abenteurerin und Miss West, die Queen of the B’s, der Burlesque und des High Camp.

RHONDA FLEMING (1923-2020) ist einer der Gründe, warum das Kino überhaupt erfunden wurde.

Dieses Buch würdigt eine der außergewöhnlichsten Karrieren im klassischen Studiosystem und entwirft ein detailliertes Bild der Epoche der »Glamour Queens« Hollywoods. Zugleich ist es ein Einblick in ein aufgewühltes Leben im amerikanischen und europäischen Jet Set, eber auch die Geschichte des Kampfes einer Frau für ihre Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Vor allem ist »Aschenputtel in Hollywood« eine filmische Traumreise in den Westen, den Orient und die Karibik, nach Babylonien und Ägypten, an den Amazonas und nach Afrika und darüber hinaus ein leidenschaftliches Plädoyer für die Sinnlichkeit und Schönheit im Kino – »eine genaue, kenntnisreiche labour of love, vor allem ein genuines Stück Kino-Literatur, das die Grenzen von Journalismus und Wissenschaft sprengt« (Hans Schifferle).

 

Stimmen zur Erstausgabe [»Rhonda Fleming – Queen of the B’s«]:

 

»Robert Zion hat ein brillantes Buch über eine der schönsten Frauen der Leinwand und eine überraschend vielseitige Darstellerin geschrieben«

Christoph Dompke, epd-Film.

 

»Hollywoods tollster Rotschopf: Rhonda Fleming… Robert Zion hat ein schönes farbiges Buch über sie geschaffen, das ausführlich von ihr erzählt, ohne die leidenschaftliche Faszination durch die Fundiertheit sich abkühlen zu lassen«

Fritz Göttler, Sueddeutsche Zeitung.

 

»Robert Zions Bücher sind im deutschsprachigen Raum der Goldstandard für Monographien über Filmpersönlichkeiten… Rhondas Leinwandzauber findet sein Äquivalent in Zions analytisch-begeisterndem Sprachzauber«

Prof. Dr. Tonio Klein, 35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin.

 

»Filmbuch des Monats September 2020: Robert Zion hat über Rhonda Fleming eine hervorragend recherchierte Biografie verfasst… Es gelingt dem Autor, die Bedeutung der Darstellerin anschaulich zu machen, weil er sich intensiv auf die einzelnen Filme einlässt und mit den Produktionshintergründen vertraut ist«

               — Hans Helmut Prinzler, war Vorstand der Stiftung Deutsche Kinemathek, Direktor des Filmmuseums Berlin und ist Mitglied der Akademie der Künste.

 

»Robert Zion… stellt uns Rhonda Fleming in einem leidenschaftlich vom Kino begeisterten, altmodisch schönen und informativen Filmbuch vor… Sie ist, da stimme (nicht nur) ich dem Autor zu, einer der Gründe, warum das Kino überhaupt erfunden wurde«

Alf Mayer, culturmag.de.

 

»Rhonda Fleming ist bei weitem nicht so bekannt wie Marilyn Monroe oder Elizabeth Taylor, aber vielleicht die interessantere Schauspielerin und Frau: Robert Zion entreißt diese Glamour Queen, die in den 1950er Jahren als eine der schönsten Schauspielerinnen Hollywoods galt, mit seiner großartigen Monographie dem Vergessen«

Walter Gasperi, film-netz.com.

 

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ROGER CORMAN – Die Rebellion des Unmittelbaren

Robert Zion

ROGER CORMAN – DIE REBELLION DES UNMITTELBAREN

320 Seiten. 143 Abbildungen. 10 Farbtafeln.
Filmografie, Bibliografie, Index.
14,8 x 21 cm Hardcover [strukturgeprägt]
Fotobrillantdruck 200g
Fadenbindung, Lesebändchen
Fusées, Dezember 2018

ISBN-10: 3748101015
ISBN-13: 978-3748101017
€ [D] 34,99

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ROGER CORMAN, der seine politische Haltung selbst einmal als „liberal bis radikal“ beschrieben hat, war als Regisseur kein Protestfilmer im herkömmlichen Sinne. Er war ein Rebell des Unmittelbaren, ein Seismograf der Erschütterungen seiner Zeit.

Nach seinen Büchern über Vincent Price, William Castle und Dario Argento, erzählt ROBERT ZION nun mit Roger Corman die Geschichte eines kulturellen und filmischen Aufbruchs in Amerika, der zunächst im Kino New Hollywoods mündete und dessen Zyklus heute abgeschlossen scheint. Mit Roger Corman führt uns Zion noch einmal in das Zentrum der popkulturellen Mythen dieser Zeit.

Rezensionen:

“ROGER CORMAN – DIE REBELLION DES UNMITTELBAREN erinnert mich an das Goldene Zeitalter der Filmbücher in Deutschland. In den 1970ern und 80ern erschienen Bücher, die den Spagat zwischen Filmwissenschaft und filminteressiertem Publikum mühelos bewältigten. Beispiele sind VAMPIR FILMKULT von David Pirie und KLASSIKER DES HORRORFILMS von William K. Everson. (…) Robert Zion besitzt eine Gabe, die man normalerweise nur bei anglo-amerikanischen Sachbuchautoren findet. In seinem Buch gehen wissenschaftlich korrekte Argumentationsführung mit Verständlichkeit der Sprache und einer sich auf den Leser übertragenden Begeisterung für das Sujet eine perfekte Symbiose ein. Zions Corman-Monographie wird schon bald als erstes filmwissenschaftliches Standardwerk in deutscher Sprache seit Georg Seeßlens GRUNDLAGEN DES POPULÄREN FILMS (1980) gelten” – Clemens G. Williges, Chefredakteur des 35 Millimeter-Retro-Film-Magazines, #30, Dez./Jan. 18/19. [Rezension als PDF] [Editorial 35MM als PDF]

“Bisher gab es keine deutsch-sprachige Publikation über Roger Corman. Aber das Warten hat sich gelohnt. Robert Zions Monografie mit dem Untertitel ‘Die Rebellion des Unmittelbaren’ ist exzellent. (…) Natürlich kennt Zion die amerikanische Literatur über Corman inklusive dessen Autobiographie (…), aus der er gelegentlich zitiert, aber es sind vor allem seine eigenen Beobachtungen, die die Lektüre spannend machen. Inhalt und Form der Filme werden so präzise beschrieben, wie man es selten liest. (…) Die Qualität der rund 140 Abbildungen und zehn Farbtafeln ist hervorragend. Ich bin beeindruckt!” – Hans Helmut Prinzler war Vorstand der Stiftung Deutsche Kinemathek, Direktor des Filmmuseums Berlin und ist Mitglied der Akademie der Künste, 21. Febr. 2019. [Link zur Rezension]

“Eine Roger-Corman-Monografie, liebevoll und angemessen” – Christoph Dompke in: epd-Film, 02/2020. [Rezension als jpg]

“Ein anschaulich bebildertes und angenehm zu lesendes Standardwerk” – Tobias Sedlmaier in: Frame, Magazin der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) am Sonntag, #21, 17. Febr. 2019. [Rezension als PDF]

“Mitunter morpht ‘Die Rebellion des Unmittelbaren’ auf diese Weise zu einem erstaunlich spannenden Roman, der Autor vom Wissenschaftler zum New Hollywoodschen Geschichtenerzähler – eine Rolle, die ihm gar nicht schlecht steht und allein der Wirkmacht des Betrachteten geschuldet sein kann. Die beste Illustration fürwahr des rasch übergreifenden Impetus, der Cormans Bewegungen aus den grob zwei Dekaden als Regisseur mit bemerkenswertem Verständnis aufsaugenden und rasender Verarbeitung, Übersetzung ins Filmische nahezu umgehend wieder ausspeihenden Arbeit innewohnt, die man sich wünschen kann. Gebannt klebt man im Stuhle fest, wenn sich parallelmontiert zu den entbehrungsreichen Zeiten wirtschaftlicher Schwäche die merkantile Beschlagenheit des jungen Corman wechselweise entwickeln darf. Als politischer Auteur hat man Corman, speziell im englischsprachigen Raum, schon des Öfteren und völlig zurecht gelesen – gekonnt verschmolzen mit einem Zeitenbildnis gibt es nun endlich auch für des Englischen nicht mächtige Leser eine feine Alternative” – André Malberg auf: Eskalierende Träume, 24. Juni 2019. [Link zur Rezension]

“Zion hat einen lockeren, punktgenauen Schreibstil, der mir schon immer sehr gut gefallen hat. Ohne dabei in einen unverständlichen, wissenschaftlichen Jargon zu verfallen schafft er es, seine Themen auf den Punkt zu bringen und dabei auch noch zu unterhalten” – Fluxkompensator, 08. Jan. 2019. [Link zur Rezension] [Rezension als PDF]

“Mit ROGER CORMAN – DIE REBELLION DES UNMITTELBAREN liegt nun die erste deutschsprachige Monografie über den einflussreichen Filmemacher vor, dessen Schule bekanntlich zahlreiche mit und nach ihm prägte. Corman war als erfolgreicher Geschäftsmann, das zeigt Zion hier nachhaltig auf, in seiner Hochphase der 1950er bis frühen 1970er stets am Nabel der Zeit, ein scharfsinniger Beobachter der us-amerikanischen Gesellschaft. Seine Filme waren häufig geschickte Investitionsmodelle und zugleich soziopolitische Kommentare. Für Corman-Fans ist dieses Buch zu empfehlen, sofern der Überhang von filmhistorischer Reflexion mit Fokus auf Produktionshintergründen Spannung beim Lesen garantiert. Das große Plus dieses Buches ist neben der hervorragenden haptischen Qualität – Hardcover, Fotobrillantdruck auf 200-g-Papier, Fadenbindung, 143 Abbildungen, zehn Farbtafeln – das enorm fundierte Wissen, das sich der Autor über die Titelperson angeeignet hat (Bibliografie im Anhang!) und das er auch durchweg zitiert. (…) Zion ist auch nicht Filmwissenschaftler, sondern Philosoph mit gesellschaftspolitischer Prägung. Zu Corman passt das wiederum sehr gut, denn er selbst war wahrlich ein ‘Rebell des Unmittelbaren, ein Seismograf der Erschütterungen seiner Zeit'” deadline – das Filmmagazin, #74, März/April 2019. [Rezension als PDF]

“Für alle Roger Corman-Fans ein unverzichtbares Buch. Analytisch, politisch, interessant. Was Robert Zion mit diesem Buch geschaffen hat, ist für deutsche Verhältnisse schon einzigartig: er schrieb ein Buch über den berühmtesten, amerikanischen B-Film-Produzenten aller Zeiten, und zeichnet dessen Schaffen mit biographischen, politischen und gesellschaftlichen Fakten nach. Das mag manchmal zu sehr in eine Ecke abgleiten (Politik!), ist aber mit vielen Fotos und reichlich Informationen über seine Filme ein großes Nachschlagewerk für jeden Cineasten geworden. Ein wirklich tolles Buch” – Leserreaktion auf Lovelybooks. [Link zur Rezension]

“Anschaulich, gut lesbar und gut bebildert stellt Zion diese Entwicklung und das Werk Cormans dar und hat so zweifelsohne ein Basiswerk zu diesem bedeutenden amerikanischen Regisseur und Produzenten, der 2013 mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, vorgelegt” – Walter Gasperi auf: film-netz.com. Eine gekürzte Fassung dieser Rezension erschien im Österreichischen Filmmagazin RAY, Ausgabe 11/2019. [Link zur Rezension]

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