Dark Leitmotivs: Mediabooks und Soundtracks im Horrorfilm – highlights, failures und misses

Am Anfang war die Stille – nur das Huschen der Rattenpfoten auf dem steinernen Fussboden, ein sich knarrend öffneter Sarg. Der erste erfolgreiche Horror-Tonfilm –  Dracula (1931) von Tod Browning mit Bela Lugosi – hatte noch keine Filmmusik. Es war dann Franz Waxmans Score zu Bride of Frankenstein (James Whale, 1935), der erstmals das Leitmotiv in das Genre einführte.

Nach den Universal-Klassikern der 30er und 40er Jahre brach dann in 60er Jahren die Zeit der leitmotivischen Musik im Horrorfilm – und verwandter Genres – eigentlich erst an, eine Zeit, die sich bis Ende der 80er Jahre fortsetzen sollte. Während heute das „atmosphärische Sound-Design“ vorherrscht, hat sich in diesen drei Jahrzehnten die Verbindung durchkomponierter Soundtracks mit der dunklen Seite der Psyche bei unzähligen Kinogängern in die Erinnerung eingegraben.

Eigentlich ideal für unsere Zeit der Veröffentlichungen aufwendiger Mediabooks, bei denen es in der Tat mittlerweile einige highlights, failures und misses der Verfügbarkeit herausragender Filmmusiken des Genres mit dem Film selbst gibt. Eine kleine Reise durch diese Veröffentlichungen, natürlich rein subjektiv geprägt und doch auch als Empfehlungen und Anregungen gedacht:

highlights

 

Una Lucertola Con La Pelle Di Donna [A Lizard In A Woman’s Skin] (Regie: Lucio Fulci, 1971)
Musik: Ennio Morricone
Veröffentlichung: Studiocanal/luciofulci.fr, Blu-ray, DVD und CD (Frankreich, 2015). Ton: Französisch, Italienisch und Englisch.

Zunächst vielleicht das Ideal. Nicht nur, dass Una Lucertola Con La Pelle Di Donna (Besprechung auf Lichtblitze) von Lucio Fulci einer der vielleicht besten Filme der ganzen 70er Jahre ist, Ennio Morricones wunderbarer Easy Listening-, Progressive- und Fusion-Jazz-Soundtrack ist zugleiche eine der besten, wenn auch unbekannteren Filmmusiken des Maestro. Die Zusammenarbeit des Major-Labels Studiocanal mit seinen Ressourcen und Vertriebswegen mit der französischen Fanseite luciofulci.fr mit ihrer Kompetenz und Leidenschaft machte dieses Mediabook, das selbstverständlich auch die Soundtrack-CD enthällt, erst möglich.

 

Suspiria (Regie: Dario Argento, 1977)
Musik: Goblin
Veröffentlichung: Dragon Film Entertainment, 2 DVD und CD (Deutschland, 2002). Ton: Deutsch, Englisch und Italienisch.

Sicher gibt es mittlerweile aufgrund der technischen Weiterentwicklung etwas bessere Bildtransfers. Doch hat Dragon Film Entertainment zu einer Zeit, in der es so gut wie noch überhaupt keine adäquaten Veröffentlichungen von Dario Argentos Filmen hierzulande gegeben hat, wirkliche Pionierarbeit geleistet. Das Mediabook von Suspiria enthielt so erstmals auch die Soundtrack-CD mit Goblins wie wild pulsierenden Klangkollagen. Booklet-Text wie Grafiken sind vom Filmblog-Autoren daselbst.

 

Deep Red [Profondo Rosso] (Regie: Dario Argento, 1975)
Musik: Goblin/Giorgio Gaslini
Veröffentlichung: Dragon Film Entertainment, 2 DVD und CD (Deutschland, 2004). Ton: Deutsch, Englisch und Italienisch.

Goblins und Giorgio Gaslinis Soundtrack zu Profondo Rosso von Dario Argento war in Italien ein Millionenseller. Die eigenwillige Mischung aus süßlichen Kindermelodien, wuchtigem, bassgebtriebenen Progressive Rock und Staccatorhythmen verleiht diesem artifizellen Kunst-giallo in der Tat viel von seiner Rhythmik und Einmaligkeit. Erstmals gelingt Argento hiermit seine unvergleichliche Symbiose von Erzählform und Musik, das von ihm stets angestrebte „Gesamtkunstwerk“. Dafür hatte Argento sogar Maestro Morricone nach Vier Fliegen auf grauem Samt vor die Tür gesetzt. Auch bei dieser Veröffentlichung von Dragon Film Entertainment, die die Soundtrack-CD enthält, hat der Filmblog-Autor Booklet-Text und Grafiken angefertigt. Das Booklet enthällt zudem eine Dario Argento-Discografie bis 2004.

 

The Neon Demon (Regie: Nicolas Winding Refn, 2016)
Musik: Cliff Martinez
Veröffentlichung: Koch Media, Blu-ray, 2 DVD und CD (Deutschland, 2016). Ton: Deutsch und Englisch.

Das oftmals rein effektbetonte Sound-Design eines Großteils der zeitgenössischen Horrorfilme als Soundtrack mitzuveröffentlichen, würde nur wenig Sinn machen. Nicolas Winding Refns Ausflug ins Horrorkino The Neon Demon (Besprechung auf Lichtblitze) ist hierbei die große Ausnahme der letzten Jahre. Das Mediabook von Koch Media, das den sehr beeindruckenden Soundtrack Cliff Martinez‚ enthällt, ist eine gelungene und dabei auch erschwingliche Veröffentlichung. The Neon Demon ist in seiner audio-visuellen Konzeption und seiner sinnlichen Rauschaftigkeit vielleicht so etwas wie der Suspiria unserer Zeit, der die Prinzipien der Arbeit Dario Argentos wie auch Mario Bavas in die Ästhetik der Gegenwart – musikalisch in den deep base und trance und visuell in die Ästhetik medialer Benutzeroberflächen – übersetzt. Vielleicht daher auch der einzig wirkliche Neo-giallo.

 

Opera (Regie: Dario Argento, 1987)
Musik: Claudio Simonetti, Steel Grave
Veröffentlichung: Anchor Bay Entertainment, DVD und CD (USA, 2001). Ton: Englisch.

Dario Argentos gewaltiges und gewalttätiges ästhetisches Experiment Opera in ihrer ursprünglichen Fassung zu sehen zu bekommen, war hierzulande über Jahre ein Ding der Unmöglichkeit. So hatte man, als man diese Pionierarbeit des US-Labels Anchor Bay sah, das Gefühl diesen Film überhaupt zum ersten Mal gesehen zu haben. Anchor Bay lizensierte für diese Veröffentlichung zudem die Teile des Soundtracks von Claudio Simonetti und der Heavy Metal-Band Steel Grave, die auf der regulären Soundtrack-Veröffentlichung von cinevox fehlten (und bis heute noch nicht separat erhältlich sind).

 

failures

 

Sleepless [Non Ho Sonno] (Regie: Dario Argento, 2000).
Musik: Goblin
Veröffentlichung: e-m-s, DVD und CD (Deutschland, 2002). Ton: Deutsch und Englisch.

Es hat seine Gründe, warum der vielleicht letzte herausragende Soundtrack des italienischen Genre-Kinos, Goblins Filmmusik zu Non Ho Sonno von Dario Argento, zugleich auch einer der besten der Band ist: „Im filmischen Universum Argentos steht eine bestimmte Art von Musik immer auch für eine bestimmte Mise-en-scène: Der Staccatorhythmus und der Heavy Metal für das Verfolgen und Töten des Opfers, die Kindermelodie für kindliche Traumatisierung, der wuchtige, oft psychedelisch gefärbte Progressivrock oder -Jazz für den Einbruch des Unheimlichen oder Psychotischen, die new age-Musik für Unschuld und Reinheit und schließlich die klassische Musik für eine zumeist traurig anmutende Schönheit… Alle diese Elemente werden von Goblin in Sleepless – die hiermit nicht nur einen enorm wirkungsvollen Soundtrack, sondern auch ein brillantes Rockalbum geschaffen haben – nun wiederaufgenommen und variiert (lediglich das new age macht dem trip hop Platz), zum Teil gar bis in die Instrumentierung, Klangfarbe und Melodieführung hinein“ (Der verletzliche Blick – Regie: Dario Argento, S. 295f.). Dies mag sich auch das Label e-m-s gedacht haben, dass den Film 2002 mit der Soundtrack-CD veröffentlichte. Doch bemühte man sich aus kommerziellen Gründen um eine Altersfreigabe ab 16, so dass der Film erheblich geschnitten und damit seiner ästhetischen Wirkung leider weitestgehend beraubt wurde.

 

The Child – Die Stadt wird zum Alptraum [Chi l’ha vista morire?] (Regie: Aldo Lado, 1972)
Musik: Ennio Morricone
Veröffentlichung: Eyecatcher Movies, DVD (Deutschland 2008). Ton: Deutsch und Englisch.

Ennio Morricones ineinander verwobene Kinderchöre in Aldo Lados atmosphärisch dichtem Venedig-giallo Chi l’ha vista morire? gehören sicherlich zu den erinnerungswürdigsten Klängen des italienischen Genre-Kinos. Die Veröffentlichung von Eyecatcher Movies enthällt zwar den Soundtrack, jedoch lediglich auf der DVD, so dass man sich schon vor den Fernseher begeben muss, um diesen zu hören. Sicher eine Praxis, der nicht allzu viele nachkommen dürften.

 

Cannibal Holocaust [Nackt und zerfleischt] (Regie: Ruggero Deodato, 1980)
Musik: Riz Ortolani
Veröffentlichung: XT-Video, Blu-ray, 2 DVD und CD (Österreich, 2015). Ton: Deutsch und Englisch.

Riz Ortolani ist neben Ennio Morricone der vielleicht brillanteste aller Filmkomponisten des italienischen Genrekinos – und wird als solcher leider zu selten gewürdigt. Sein Soundtrack zu Cannibal Holocaust mit seinen unendlich traurig kratzenden Geigenmelodien und Elektrodrums ist einer jener Filmmusiken, ohne die der Film in seiner Wirkung nicht vorstellbar wäre. Gerade diese Musik ist es, die man nur einmal gehört haben muss, um sie nie wieder zu vergessen. In Verbindung mit der zweiten Reflexionsebene des Films, macht diese Musik Ruggero Deodatos Meisterwerk zum mit Abstand besten des gesamten Sub-Genres. In Deutschland nach wie vor beschlagnahmt, hat XT-Video den Film inkl. der Soundtrack-CD in Österreich in einer aufwendigen und sehr teuren Holzbox in kleiner Auflage veröffentlicht. Jedoch ist der Soundtrack bei erschwinglicheren Fassungen nicht mehr beigefügt. Leider eine Veröffentlichungspraxis, die zwar Sammler mit großem Geldbeutel anspricht, Filmliebhaber aber, denen es um das ästhetische Erlebnis und nicht um Memorabilia geht, außen vor lässt.

 

Don’t Torture A Duckling [Non si sevizia un paperino] (Regie: Lucio Fulci, 1972)
Musik: Riz Ortolani
Veröffentlichung: ’84 Entertainment, Blu-ray, DVD und CD (Deutschland, 2015). Ton: Deutsch, Englisch und Italienisch.

Dieser Praxis bedient sich leider auch ’84 Entertainment mit der Veröffentlichung Lucio Fulcis finsterem giallo Non si sevizia un paperino. Wer Riz Ortolanis wunderschöne, den Film weitestgehend tragende Melodien auf CD miterhalten will, wird sich um dieses teure und limitierte Exemplar einer in Leder eingebundenen Holzschublade bemühen müssen.

Der Hexenjäger [Witchfinder General] (Regie: Michael Reeves, 1968. Musik: Paul Ferris). Veröffentlichung: ’84 Entertainment.

Mittlerweile sind die Original-Tonbänder von Paul Ferris‘ Soundtrack zu Michael Reeves‘ Schlüsselfilm des Genres Witchfinder General (Besprechung auf Lichtblitze) wieder aufgefunden und bei dem kleinen Label De Wolf veröffentlicht worden. Für das ansonsten ausgezeichnete Mediabook von ’84 Entertainment wurde aber leider auf eine Beigabe des Soundtracks verzichtet.

Der Tod trägt schwarzes Leder [La polizia chiede aiuto] (Regie: Massimo Dallamano, 1974. Musik: Stelvio Cipriani). Veröffentlichungen: Koch Media und camera obscura.

Massimo Dallamanos unglaublich intensiver Genre-Mix aus Polizeifilm, giallo und Politthriller wurde mittlerweile auf DVD (Koch Media) und Blu-ray (camera obscura) veröffentlicht. Stelvio Ciprianis Soundtrack fehlt jedoch bedauerlicherweise in beiden Veröffentlichungen, ist dieser doch einer der beeindruckendsten Beispiele leitmotivischer Musik im italienischen Genre-Kino überhaupt.

 

         

Die sieben schwarzen Noten [Sette Note in Nero] (Regie: Lucio Fulci, 1977. Musik: Franco Bixio, Fabio Frizzi und Vince Tempera). Veröffentlichung: ’84 Entertainment.

BixioFrizziTemperas Leitmotiv für Lucio Fulcis späten giallo Sette Note in Nero hat eine gewisse Berühmtheit auch über den engen Fankreis hinaus erlangt, nachdem Quentin Tarantino dieses für seinen Kill Bill, Vol. 1 (2003) verwendet hat. Doch die sich unwiderstehlich einprägende, wie eine Fuge angeordnete Melodie des Soundtracks, die auch für den Film eine so entscheidende Rolle spielt, fehlt in diesem im Mediabook ’84 Entertainment.

Solamente Nero (Regie: Antonio Bido, 1978. Musik: Stelvio Cipriani/Goblin). Veröffentlichung: X-Rated.

Gänzlich auf die Lizensierung von Soundtracks für seine Mediabooks zu verzichten scheint das Label X-Rated. Besonders bedauerlich ist dies bei Solamente Nero. Die von Stelvio Cipriani komponierte und von Goblin eingespielte Musik für Antonio Bidos Venedig-Thriller beeindruckt nämlich durch sublime Klangkollagen und Melodieführung, gepaart mit treibenden Progressive Rock.

Was immer die Gründe für solche Veröffentlichungen sein mögen (mittlerweile lassen sich einige Labels ihre Mediabooks auch kuratieren) – zu hohe Kosten, nur eingeschränkte Vertriebswege, verfehltes Kommerzdenken etc. -, gerade in Zeiten, in denen vor allem das italienische Genre-Kino in seiner ganzen filmischen und künstlerischen Substanz und Einmaligkeit wiederentdeckt wird, könnten Kooperationen von Major-Labels mit Nischen-Labels und Film- und Fan-Magazinen nach dem Vorbild von Una Lucertola Con La Pelle Di Donna vielleicht auch hierzulande bessere Veröffentlichungen hervorbringen. So würden wir vielleicht auch einmal Mediabooks mit Soundtracks von den großen Klassikern des Genres erhalten.

misses

Die Folterkammer des Hexenjägers [The Haunted Palace] (Regie: Roger Corman, 1963. Musik: Ronald Stein)

Ronald Steins Score zu Roger Cormans H. P. Lovecraft-Verfilmung The Haunted Palace mit Vincent Price ist einer der beeindruckendsten der ganzen 60er Jahre. Nicht immer sind solche älteren Soundtracks noch verfügbar. Dieser jedoch, mit seiner ins Grosteske übersteigerten Interpretation des wagnerianischen Leitmotivs, erschien bereits auf dem kleinen Label Percepto Records und könnte sehr gut für ein Mediabook lizensiert werden. Der Film ist ohnehin einer der Unterschätztesten aus Cormans Poe-Zyklus und eine solche Neu-Veröffentlichung allemal wert.

Rosemary’s Baby (Regie: Roman Polański, 1968. Musik: Christopher Komeda)

Man kann getrost davon ausgehen, dass Rosemary’s Baby von Roman Polański nicht nur viele italienische Regisseure von Francesco Barilli (Il Profumo della signora in nero, 1974) bis Michele Soavi (La Chiesa, 1989; La Setta, 1990) maßgebend beeinflusst hat, sondern dass vor allem Christopher Komedas Filmmusik mit ihrer naiven (von Mia Farrow gesungenen) Kindermelodie und ihrem Progressive Jazz bereits für Maestri wie Ennio Morricone und Riz Ortolani Pate gestanden haben dürfte. Leider sind die Veröffentlichungen des Backprogramms von Majors wie der Paramount meist nur eine von diesen lieblos dahingeworfene Pflichtübung.

Theater des Grauens [Theatre of Blood] (Regie: Douglas Hickox, 1973. Musik: Michael J. Lewis)

Lange hat Komponist Michael J. Lewis die Promotion-CDs seines brillanten Soundtracks zu Theatre of Blood von Douglas Hickox selbst verschickt (ich befinde mich in Besitz solch einer Promo-CD), bis dass er seine Musik 2010 endlich auf dem Label La-La-Land-Records in kleiner Auflage von 1.200 Stück veröffentlichen konnte. Der Soundtrack ist ein romantisches und den Film wunderbar konterkarierendes Meistwerk der Filmkomposition und würde jedem Mediabook des ohnehin zeitlosen Films gut stehen.

 

        

Dawn of the Dead (Regie: George A. Romero, 1978. Musik: Goblin/Dario Argento)

Als ich den Film (in der von Dario Argento für Europa erstellten Exportfassung) dank des Geheimnisvollen Filmclubs Buio Omego vor einiger Zeit im Kino wiedersehen durfte, lief es mir heiß und kalt den Rücken runter, als der langsam stampfende Rhythmus Goblins einsetzte. Diese Musik und George A. Romeros (Nachruf auf Romero des Filmforums Bremen) Film sind ein Stück unvergessliche Film- und Erlebnisgeschichte. Sollten auch bei Dawn of the Dead demnächst die Spätfolgen der abstrusen und vollkommen willkürlichen Zensur- und Verbotspraxis der 80er Jahre überwunden sein und die Beschlagnahmung des Films aufgehoben werden, kann man sich eine Neu-Veröffentlichung ohne den Soundtrack folglich kaum vorstellen.

Hellraiser (Regie: Clive Barker, 1987. Musik: Christopher Young)

Dead Ringers (Regie: David Cronenberg, 1988. Musik: Howard Shore)

Und zum Schluss der misses die Psyche, das Fleisch und Tod: der body horror oder das Körperkino, das Clive Barker und David Cronenberg repräsentieren, das im Grunde ein Kino der Psyche ist, hat fast zur gleichen Zeit die beiden vielleicht letzten großen, im klassischen Stil komponierten Soundtracks des Genres hervorgebracht, Christopher Youngs Soundtrack zu Hellraiser und Howard Shores Soundtrack zu Dead Ringers. Beide Scores sind zugleich schwarz-romantische Ausflüge in die Tiefen der Seele und dabei von betörender Traurigkeit. In der Tat ähneln sie sich nicht nur hierin, sondern auch in ihrer Orientierung an klassischen Filmkomponisten wie Victor Young und James Bernard. Es sind diese Musiken, die den obsessiven Bildern Barkers und Cronenbergs schlußendlich ihre Intensität verleihen. Veröffentlichungen mit dem Soundtrack zusammen sind hier längst überfällig.

 

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